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Horst Furmann

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Wann und wo

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Spielabend

 

montags

 

Jugend

 

17.00 - 19.00 Uhr

Training, auch ohne Mitgliedschaft im Verein.

 

Erwachsene

 

19.30 - 24.00 Uhr

Übungsabende

 

Spiellokal

 

Begegnungsstätte Bürgerpark

Immenweg 5
30827 Garbsen

 

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Auflösung

 

 

 

 

Presseschau 2018

 

 

Umschau vom 18. April

 

Zweiter Platz für Berenbostel

 

SCHACH. In . der Landesliga besiegte der SV Berenbostel den SK Lehrte klar mit 5.5 zu 2.5. Die letzte Begegnung der Saison war zwar für beide sportlich bedeutungslos, wurde aber trotzdem engagiert geführt. Rene Kopmann konnte trotz reduziertem Material seine Gegnerin in ein Mattnetz verstricken, aus dem sie sich nur unter großem Materialverlust befreien konnte. Werner Szenetra griff beherzt an beiden Flügeln gleichzeitig an und siegte auch im großen Stil. Und da mochte auch Siggi Kalkofen nicht nachstehen, der in einer sehr verwickelten Partie den weißen Angriff zurück wies und siegreich zum Gegenangriff überging.


Mit diesen Siegen im Rücken sicherten Iris Mai, Thomas Sill und Marco Dittmann mit ihren jeweiligen Remis den Gesamtsieg vorzeitig ab. Kurios verlief die letzte Partei von Christian Schlingen-siepen, der einen zweizügigen Damengewinn übersah, aber trotzdem danach mit einer hochpräzisen Endspielleistung die Partie gewann einfach kann schließlich jeder.


Damit sicherten sieh die Garbsener den zweiten Platz in der Landesliga, ein Resultat, das alle Erwartungen deutlich übertrifft.


In der Bezirksliga verlief das Lokalderby zwischen der SG Garbsen/Marienwerder und der zweiten Mannschaft des SV Berenbostel dagegen dramatisch. Berenbostel konnte noch aufsteigen, aber Garbsen wollte sich nicht sang-und klanglos aus der Liga verabschieden und sportlich fair noch einmal alles geben.


Ralf Müller durchbrach mit seinem c-Bauern alle Verteidigungslinien von Hartmut Klemmt, 1 : 0 für Berenbostel. Der sehr kurzfristig eingesprungene Horst Furmann hielt dagegen dem Druck von Reinhard Laschke nicht stand: Ausgleich. Mit einem energischen Mattangriff brachte Kalle Ockels Berenbostel wieder in Führung. Nach einigen Remispartien an den anderen Brettern, schien die Lage für Andreas Berg schon hoffnungslos, sein Gegner Thomas Poeschel hatte schon einen Läufer mehr. Aber Bergs Bauern kamen immer weiter nach vorne und sicherten ein unverhofftes weiteres Remis.


Erst in der letzten Partie schaffte dann Dieter Stummeyer den Ausgleich für Garbsen. Damit verpasste Berenbostel zwar den Aufstieg, ist aber mit dem Saisonverlauf dennoch hoch zufrieden. Die SG Garb-sen/Marienwerder steigt dagegen in die Bezirksklasse ab.

 

Leinezeitung vom 17. April

 

Ein Leben für König, Dame und Bauer

 

Vor 70 Jahren wurde der Schachverein Berenbostel gegründet / Mitglieder feiern den Jahrestag und blicken auf wechselvolle Vereinsgeschichte

 

Berenbostel. Vor 70 Jahren - genau am 8. April 1948 - wurde der Schachverein Berenbostel von 19 Schachenthusiasten gegründet. Diesen Jahrestag haben die heutigen Schachspieler mit ihren Familien bei einer festlichen Kaffeetafel ausgiebig gefeiert. Trotz des guten Wetters waren zahlreiche Gäste erschienen, sodas's der Vorsitzende Horst Furmann etwa 60 Teilnehmer begrüßen konnte. Darunter selbstverständlich auch Lohar von Janta, der zu diesen Gründern zählt und seit dieser Zeit dem Verein die Treue hält.


Ehrenbrief für Lothar von Janta

 

 

Gratulant: Jörg Tenninger, der Stellvertreter des Präsidenten des Niedersächsischen Schachver-

bandes (links), überreicht Lothar von Janta den Ehrenbrief.

 


Jörg Tenninger, Vizepräsident des Niedersächsischen Schachverbandes, ließ es sich nicht nehmen, von Janta mit dem Ehrenbrief des Schachverbandes auszuzeichnen. Tenninger lobte auch die gute Spielatmosphäre des Vereins, der es trotz der Konkurrenz der nahen Landeshauptstadt schafft, einen qualitativ hohen Spielbetrieb anzubieten. Auch Horst Furmann wurde für sein unermüdliches Schaffen seit mehr als 40 Jahren für den Schachsport mit der Verbandsnadel in Gold ausgezeichnet.


Ortsbürgermeister Werner Baesmann zählte ebenso zu den Gästen und betonte, dass der Verein eine wichtige Rolle im sozialen Leben der Stadt spielt, und versprach, sich auch weiterhin für den SV Berenbostel einzusetzen. Das wurde mit besonderem Applaus aufgenommen. Ein Rückblick auf die wechselvolle Vereinsgeschichte rundete den gelungenen Nachmittag ab.


Und natürlich wurden auch noch einige Partien gespielt, denn wer einmal mit dem Schachvirus infiziert ist, der kann nicht anders - und das seit 70 Jahren.

 

Umschau vom 11. April

 

70 erfolgreiche Jahre beim Schachverein Berenbostel

 

BERENBOSTEL (es). Am 8. 1948 ist der Schachverein Berenbostel e.V. durch Heinrich Bremer gegründet worden. Der damalige erste Vorsitzende hieß Anton Freytag. Er beendete die Gründungsveranstaltung „... mit dem Wunsche für ein erfolgreiches und langes Leben dieses jüngsten Schachvereins". Dieser Wunsch hat sich nunmehr mit dem 70. Jubiläum des Schachvereins erfüllt. Aus diesem Grund gab es am Sonntag in der Begegnungsstätte „Sozialzentrum" Bürgerpark eine große Kaffeetafel. Dort hat der Schachverein seinen festen Spielort gefunden. Horst Furmann als derzeitiger Vorstand, Stellvertreter Michael Kennedy, sowie Ehrenmitglied Lothar von Janta freuten sich an diesem Tage auf viele Ehrengäste und Schachfreunde. Erwartet wurden der Ortsbürgermeister Werner Baesmann sowie der Bezirksvorsitzende Horst Schilling und Joerg Tenniger vom Niedersächsischen Schachverband.


Derzeit zählt der Verein 44 Mitglieder inklusive acht Jugendlicher. Auch die berühmte Iris Mai gehört dem Berenbosteler Schachverein an. 1986 erhielt sie von der FIDE den Titel Internationale Meisterin der Frauen. Für Mitte Mai wird die Schnellschach-Europameisterin Elisabeth Pähtz in Berenbostel erwartet. Es darf wohl mit Fug und Recht behauptet werden, dass dem postulierten Wunsch der Gründungsväter in vollem Umfang entsprochen wurde.


So ließ man das Jubiläum bei hellem Sonnenschein fröhlich angehen, weil auch die Zukunft des Vereins gesichert scheint. Für den Rückblick hatte Lothar von Janta anhand der Archivunterlagen eine Biographie des Vereins erstellt, die am Sonntag zur allgemeinen Ansicht auslag. Derzeit stellen die starken Spieler die erste Mannschaft in der Landesliga Süd und die zweite spielt in der Bezirksliga. Auf Kreisklasse agiert die dritte Mannschaft.

 

Jeden Montag ab 19.30 Uhr treffen sich die Freunde des königlichen Spiels in der Begegnungsstätte im Bürgerpark. Kinder ab sieben Jahren sowie Jugendliche sind dann von 17 bis 18 Uhr willkommen. Zu erreichen im Internet unter www. schachverein-berenbostel.de oder über Pressewart Heino Müller unter Telefon (05137) 981102.

 

Leinezeitung vom 11. April

 

Schachverein feiert 70-jähriges Bestehen


Schach. Am vergangenen Sonntag feierte der SV Berenbostel sein 70-jähriges Bestehen. Am 8. April 1948 wurde der Verein von 19 Schachenthusiasten gegründet. Mit dabei war auch Lothar von Janta, der zu diesen Gründern zählt und von Jörg Tenninger, Vizepräsident des Niedersächsischen Schachverbandes, mit dem Ehrenbrief des Schachverbandes ausgezeichnet wurde. Auch Horst Furmann wurde für sein unermüdliches Schaffen seit mehr als 40 Jahren für den Schachsport mit der Verbandsnadel in Gold ausgezeichnet.

 

Leinezeitung vom 16. März

 

Die Türme entscheiden die Schlacht


Schach. Das haben sie nicht einmal sie voraussehen können, die Landesliga-Akteure des SV Berenbostel: Nach dem 8. und vorletzten Spieltag stehen sie auf Platz zwei bestens da. Beim ESV Göttingen setzten sie sich mit 5,5:2,5 durch.


Der ESV bot nur sieben kluge Köpfe auf - diese Führung baute der sehr starke und druckvoll agierende Rene Kopmann aus. Er opferte einen Turm und setzte ebenso matt wie Ralf Müller. Der nutzte einen fatalen Turmzug des Gegners, der so die Verteidigung des Königs durch die Dame unterbrach; Müller setzte mit seinem Turm matt. Marco Dittmann opferte seinen schwachen Läufer und brachte in der Folge gleichsam einen Mattangriff zum Erfolg. Zwar verwechselte Werner Szenetra in einer kritischen Stellung die Reihenfolge der Züge und gestattete seinem Rivalen so noch ein Remis - durch die Unentschieden von Christian Müller-Dehn und Andreas Berg geriet der Gesamtsieg aber nicht mehr in Gefahr.

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Der SV Berenbostel II kann den Aufstieg noch schaffen, er trennte sich vom SK Turm Hannover 4:4. Je ein Brett blieb unbesetzt. Michael Kennedy gewann gegen das sehr giftige Blackmar-Diemer-Gambit eine Qualität, musste sich aber mit einer Punkteteilung begnügen. Beim Stand von 3:4 hing all es von Florian Körber ab, der mit seiner Dame vorstieß und siegte.

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Der SV Berenbostel III unterlag dem SC Stadthagen mit 3:5, beide Teams waren zu sechs, Hartmut Wieltsch gewann.

 

Leine-Zeitung vom 27. Februar

 

Vergeblich voll auf Angriff gesetzt

Berenbosteler verlieren ersatzgeschwächt mit 2,5 : 5,5

von Stefan Dinse

 

Schach. Nur sechs Akteure des Landesligisten SV Berenbostel haben dem zuvor sieglosen SC Wolfsburg die Stirn bieten können - und diese in tiefe Denkfalten gelegt angesichts der Tatsache, dass sie ein hohes Risiko eingehen mussten. Immerhin war ein 0:2-Rückstand aufzuholen. Das gelang den Gästen nicht, sie unterlagen mit 2,5:5,5. „Wir mussten bedingungslos auf Sieg spielen", kommentierte der Berenbosteler Pressesprecher Heino Müller.


Fünf Ausfälle zu verkraften
Insgesamt gab es fünf Absagen; Ersatzkraft Ralf Müller aus der zweiten Formation sorgte für eine Überraschung. Er gewann zwei Bauern und damit ein Turm- und Springerendspiel. Auch Siegfrid Kalkofen behielt die Oberhand. Er sah sich mit weißen Steinen der französischen Verteidigung gegenüber, die er sonst meisterlich selbst mit den schwarzen Figuren zu spielen versteht. Er band einen Läufer am Königsflügel und führte am Damenflügel einen Bauern zur Umwandlung. Das frühe Remis von Iris Mai hatte keine Auswirkungen. Marco Dittmann überreizte seine Partie, die er sonst sicher remis gehalten hätte, und verlor ebenso wie Rene Kopmann nach einem vergeblichen Qualitätsopfer. Die Berenbosteler fielen auf Position drei zurück.

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Mit rund 100 bis 300 DWZ-Punkte waren die Gegner des SV Berenbostel II besser, der in Unterzahl angetretene SK Stolzenau setzte sich mit 4,5:3,5 durch. „Die Überlegenheit der Gäste von der Weser war drückend", berichtete Heino Müller, der nach fast sechs ereignisarmen Stunden an Brett eins ein Remis erreichte. Vier weitere Punkteteilungen gab es, besonders die von Michael Kennedy war turbulent. Er verlor zwar eine Figur, besaß jedoch mit einem Bauern auf der siebten Reihe noch einen Trumpf. Die Berenbosteler halten Tabellenplatz zwei vor der SVg Steinhude, die es gleichsam auf neun Zähler bringt.

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Der SV Berenbostel III trat zu fünft beim SV Springe II an - der sieben Kräfte aufbot. Bei Beginn hieß es also 3:1 für die Gastgeber, die 4,5:3,5 siegten. Lothar von Janta sowie Hartmut Wieltsch entschieden ihre Duelle für sich. Manfred Menzler erreichte gegen einen erheblich stärkeren Gegner ein Remis. Alle Hoffnungen ruhten auf Horst Furmann - er übersah einen wichtigen Zug und verlor.

 

Leine-Zeitung vom 15. Februar

 

Schnell und gut gezogen

 

Foto: Jana Dehn   

Wohl und flink überlegt: Christian Müller-Dehn schafft

es zu Landesmeisterschaft

 

Schach. Dass er sich tatsächlich erstmals für die Landesmeisterschaft qualifizieren könnte, daran hat Christian Müller-Dehn vom SV Berenbostel nicht gedacht. Zumindest nicht während den Blitzschach-Partien bei der Bezirks -Einzelmeisterschaft in Hannover - bei jeweils nur fünf Minuten Bedenkzeit wäre das auch schlecht möglich gewesen. „Es freut mich natürlich riesig", sagte der Landesligaspieler. „Das zu schaffen, damit hatte ich nicht mehr gerechnet."


Müller-Dehn unterlag nur dem Gesamtsieger Alexander Izrailev (Hannover 96) und spielte dreimal remis - dem zweitplatzierten Felix Hampel (HSK Lister Turm) brachte er die einzige Niederlage bei. Im Duell mit Oleg Rohn vom Bezirksligisten SK Neustadt kam es zur Anwendung einer neuen Regel, die seit dem 1. Januar gilt: In arger Zeitnot ließ Rohn seinen König verbotenerweise im Schach stehen und zog eine andere Figur. Früher hätte er die Partie damit verloren, stattdessen bekam Müller-Dehn für diesen Fehler eine weitere Minute Bedenkzeit. Rohn unterlag, weil er schließlich die Zeit übersschritt.

 

Ludger Wiese von Kreisligist TuS Wunstorf beendete das Turnier auf Rang elf. Bezirksligist SK Neustadt entsandte einen weiteren klugen Kopf, hinter Rohn auf Platz 13 folgte Finn Krüger als 14. Der Berenbosteler Rainer Tensfeldt wurde 17.

 

sdi

 

Leine-Zeitung vom 7. Februar

 

Einsame Damen, vergiftete Bauern und schlechte Läufer

von Stefan Dinse

 

„Manchmal geht es im Schach zu wie im richtigen Leben - und eine Dame ohne Begleitung hat es sehr schwer." So launig hat Heino Müller, Pressesprecher des Landesligisten SV Berenbostel, die Niederlage von Siegfried Kalkofen kommentiert. Seine Königin sah sich in einem überaus ungewöhnlichen Endspiel einem Turm, Läufer, Springer sowie einem Bauern gegenüber - und musste die Waffen strecken. Die Berenbosteler schlugen die SVG Salzgitter gleichwohl mit 4,5:2,5. Ein Brett war gänzlich unbesetzt geblieben.

 

 

Sein Remis ist wichtig: Michael Grunwald grübelt für den SV Berenbostel II

 


Christian Müller-Dehn erobert Qualität und gewann sicher. Zeitgleich ließ Werner Szenetra zwei Freibauern unaufhaltsam marschieren, und Marco Dittmann demonstrierte die Überlegenheit eines „guten" Läufers gegenüber einem „schlechten" Läufer. Diese drei glatten Siege reichten zum Erfolg in den übrigen Partien wurden sicher Remis gehalten. Die Berenbosteler spielen nach diesem neuerlichen Erfolg weiter um Platz eins mit.

......

Der SV Berenbostel II wies auswärts den SV Gretenberg mit 4,5:3,5 in die Schranken. Andreas Berg bewies dabei eiserne Nerven und „wies kühl einen gegnerischen Angriff als unzureichend nach", wie es Heino Müller schön formulierte. Zudem erbrachte Ralf Müller den Beweis, dass man mit Eröffnungen aus dem 19. Jahrhundert noch heute punkten kann. Er setzte seinen Gegner dermaßen unter Druck, dass dieser in hoffnungsloser Lage die Zeit überschritt. Beim Stand von 4:3 machte Florian Körber mit einem Remis alles klar. Auch Michael Grunwald, Heino Müller, Uwe Daleszynski sowie Rainer Tensfeldt erstritten Unentschieden.

...
Lothar von Janta entscheidet
Mit nur sieben Akteuren bezwang der SV Berenbostel III in der Kreisklasse den SK Rinteln III. Dominik Sorgenfrei glich für den SV aus, Marvin Andermann gewann ebenso überlegen. Frank Andermann tauschte nach dominant geführter Partie fehlerhaft Figuren ab, was seine Niederlage einleitete - es hieß 3,5:3,5. Routinier Lothar von Janta setzte seinen Rivalen matt, nachdem der einen Springer eingestellt hatte.

 

 
Leine-Zeitung vom 24. Januar

 

Berenbosteler übersehen ihre Chancen

Landesliga-Topspiel bei 96 geht knapp verloren

von Stefan Dinse

 

Schach. Berührt - geführt, diese Regel gilt im Spiel der Könige nach wie vor. Selbst in den höheren Klassen kann es aber gelegentlich zu Fehlgriffen kommen. So hatte Siegfrid Kalkofen von Landesligist SV Berenbostel zuerst den Springer des Gegners ergriffen, den er mit seiner Dame zu schlagen gedachte - nahm dann jedoch seinen eigenen vor der Königin postierten Läufer zur Hand, mit dem er freilich gar nicht schlagen konnte. Es gab einen kurzen Protest nebst Regelkunde. Der sehr stark spielende Kalkofen durfte die Figur nehmen und gewann obendrein das Duell mit Stefan Vu Richter von Hannover 96. Zum Gesamtsieg reichte das aber nicht, die Berenbosteler unterlagen auswärts mit 3:5 und sind die Tabellenführung los.


Spitzenspieler Peter Radecke hatte wegen Eisregens nicht anreisen können, die Gäste waren ersatzgeschwächt. „Es war einfach ein unglücklicher Mannschaftskampf " , kommentierte Christian Müller-Dehn (Brett 5), der nach langem Kampf ein Endspiel verlor, in dem er besser stand. Er spielte in Zeitnot zwei ungenaue Züge, der Gegner wandelte zuerst einen Bauern um. „Dabei hätte ich mattsetzen können", räumte Müller-Dehn ein. Auch die internationale Meisterin Iris Mai (3) übersah nach Grünfeld-Indischer Verteidigung in besserer Lage im Endspiel eine Kombination des Gegners, die sie Dame oder Turm gekostet hätte. Mai gab auf.


Der in dieser Saison bisher ungemein erfolgreiche Werner Szenetra (7) verpasste einen Zwischenzug und unterlag in einem aussichtslosen Endspiel. Rend Kopmann sowie Christian Schlingensiepen spielten remis. Kurt Rychliks hatte den früheren Garbsener Daniel Schulz besiegt, bei den Berenbostelern war daher kurz Hoffnung aufgekeimt.

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Der SV Berenbostel II bezwang die SVg Steinhude mit 6:2. Florian Körber entschied ein verloren geglaubtes Bauernendspiel gegen Jan Brauer für sich. In einer taktisch turbulenten Partie setzte sich am ersten Brett Marco Dittmann gegen Tobias Knoke durch. Michael Hauck überspielte am siebten Brett den Steinhuder Kraft Bauer und rückte mit seiner Dame vor. Uwe Daleszynski opferte einen Läufer für einen Königsangriff, den der Steinhuder Kai Mares nur unter Materialverlusten abzuwehren vermochte - das waren die drei Siege der Berenbosteler.

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Das Kreisklassen-Derby zwischen der SG Garbsen/Marienwerder II und dem SV Berenbostel III endete 5:3 für die Hausherren. Arnim Bretschneider, Andreas Schubach und Gerald Nordmeyer setzten sich für die SG durch. Der SV war in Unterzahl, die Erfolge Lothar von Jantas und Hartmut Wietschs reichten nicht