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Begegnungsstätte Bürgerpark

Immenweg 5
30827 Garbsen

 

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Auflösung

 

 

 

 

Presseschau 2018

 

Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 11. September

 

Sie hält Berenbostel in Schach

 

Europameisterin Pähtz nimmt es mit 26 Gegnern gleichzeitig auf. "Werbung für unseren Sport"

 

von Stefan Dinse

 

Garbsen. Das eine oder andere Handy hat dann doch geklingelt bei diesem besonderen Simultanschachturnier. Elisabeth Pähtz, Europameisterin im Schnellschach, hat das charmant ignoriert. Ganz so eng hat es Ausrichter SV Berenbostel ohnehin nicht gesehen. Normalerweise sind störende Geräusche streng verpönt. Die beste deutsche Spielerin und Weltranglistenzehnte nahm es mit Gegnern an 26 Brettern gleichzeitig auf, das verlangt allerhöchste Konzentration.


 

Grübel, grübel: Elisabetn Pähtz und einer ihrer 26 Gegner denken in Berenbostel beim Simultanturnier über den nächsten Zug nach.

 

Einmal wurde sie aber hellhörig, als sich das Smartphone eines Zuschauers laut zu Wort meldete: „Sie haben das GPS-Signal verloren!" Die Position des Stargastes schwächte diese Ansage jedoch keineswegs. Die Weltklasse-spielerin stimmte vielmehr in das Gelächter ein. Sie begeisterte ihre Gegner ebenso wie die rund 50 Besucher des Turniers, zu dem der SV Berenbostel anlässlich seines 70-jährigen Bestehens eingeladen hatte.


Es waren recht starke Kontrahenten, die sich der 33-jährigen Heidelbergerin im Sozialzentrum Bürgerpark stellten. Pähtz trug passenderweise ein schwarz-weiß kariertes Kostüm. Sie begrüßte jeden Rivalen am Brett per Handschlag, dann machte sie mit den weißen Figuren den ersten Zug (nur zwei Jugendliche durften Weiß nehmen), An schließend trat sie an den nächsten Tisch. Den Akteuren aus Hannover und der Region blieb dann Zeit zu grübeln, bis Pähtz wieder zu ihnen kam. Dann zogen sie - und die Internationale Meisterin erwiderte. Sofort oder nach kurzer Bedenkzeit.


Die EM-Zweite im Blitzschach und WM-Dritte im Schnellschach lächelte viel und bewies zudem Geduld. Bisweilen drehte sie sogar eine weitere Runde, um mehr Bedenkzeit zu ermöglichen. Insgesamt war sie viereinhalb Stunden ohne Pause auf den Beinen, bis die letzte Schlacht geschlagen war. „Nein, anstrengend war das nicht. Bei fünfeinhalb bis sechs Stunden ist das dann etwas anderes " , sagte Pähtz, die den Titel Internationale Meisterin trägt.


Nur an einem Brett geriet die Frau mit der sagenhaften Elo-Zahl von 2513 arg in Bedrängnis, und diese Partie verlor sie gegen Manfred Hannemann (1739) von Bezirksligist SK Neustadt. „Er hat mich überspielt und verdient gewonnen", lobte die gebürtige Erfurterin. „Respekt, das muss man erst mal schaffen", sagte Berenbostels Vorsitzender Horst Furmann (1455). Er selbst hielt sich bis ins Mittelspiel gut. „Dann ging es rapide bergab mit mir. Elisabeth hat toll gespielt " , räumte der Routinier ein.


Zudem unterlag Pähtz dem Berenbosteler Landesligaspieler Christian Müller-Dehn (2018). Es war der einzige Patzer der Weltklassespielerin, die meist intuitiv zieht. Für langwierige Berechnungen bleibt in ihren Spezialdisziplinen ohnehin wenig Zeit. Weitere sechs Vergleiche endeten mit einem Remis und jedes Duell mit einem Handschlag. Es gab viel Applaus und nur anerkennende Kommentare für diese Majestät des königlichen Spiels. „Das Turnier war ein voller Erfolg und Werbung für unseren Sport", unterstrich Furmann begeistert.


Das große Kopfzerbrechen hat für Pähtz nun einstweilen ein Ende. Erst vom 23. September bis 6. Oktober steht im georgischen Batumi die Schacholympiade an. Pähtz, deren großes Ziel noch eine Medaille im klassischen Schach ist, gehört zum deutschen Quartett.


Ein klingelndes Handy wird dann ganz sicher nicht stören, nicht mal ein summendes. Telefone und technische Hilfsmittel sind bis in die untersten Klassen verboten. Die kleinste Vibration und alles ist verloren. Das würde Elisabeth Pähtz jedoch nie passieren. Immerhin ist sie die einzige Profispielerin Deutschlands. Und so bald, da waren sich in Berenbostel alle einig, dürfte sie in Hannover nicht wieder zu bewundern sein.

 

Umschau vom 11. September

 

Jubiläumsgast Elisabeth Pähtz beim Simultanturnier: 26 Gegner

 

BERENBOSTEL (es). Das 70-jährige Bestehen des Schachvereins Berenbostel e.V. ist im Gründungsmonat, am 8. April 2018, feierlich begangen worden. Aber als Höhepunkt im Jubiläumsjahr begrüßte am vorigen Samstagnachmittag der Vorstand des Vereins junge weibliche Schachprominenz im Sozialzentrum am Bürgerpark. Elisabeth Pähtz (33) trat als „derzeit beste deutsche Schachspielerin", trotz leichter Erkältungssymptome, in einem Simultanturnier gegen 26 Spielpartner an.

 

 

Elisabeth Pähtz beim Simultanturnier in Berenbostel

 

Bereits Anfang April 2018 hatte Pähtz „Silber im Blitzschach und Gold im Schnellschach" bei den Europameisterschaften der Frauen in Georgien geholt. Das seien zwei herausragende Erfolge ihrer einzigartigen Karriere, lobte in diesem Zusammenhang der Deutsche Schachbund.


In Berenbostel spielte. Pähtz ausschließlich „Weiß" an allen Brettern. Horst Furmann, als Vorsitzender vom Schachverein Berenbostel e.V., begrüßte die zahlreichen Zuschauer und Spieler des sportlichen Ereignisses. Wobei auch der langjährige Präsident des Niedersächsischen Schachverbandes, Michael S. Langer, zugegen war

.
Nach der Eröffnung begleitete spürbare Spannung und höchste Konzentration das Mittel- und Endspiel. Alt und Jung fand aber offenbar Vergnügen am Kräftemessen mit der Meisterin. Auch der neunjährige Jan aus dem Keppler-Gymnasium nahm als Vereinsmitglied an diesem aufregenden Turnier teil. Angeblich weil sie „aus Unachtsamkeit die Dame eingestellt hatte", verlor Elisabeth Pähtz als Erstes ihre Partie gegen Dr. Christian Müller-Dehn vom Schachverein Berenbostel.


Nach Abschluss der aufregenden Partien durfte dort gemeinsam gegrillt werden, wo sonst jeden Montag ab 19.30 Uhr Schach gespielt wird. Am Ort des Spiellokals, Immenweg 5, in Berenbostel (Telefon 05131-1200). Sowohl Anfänger als auch Könner finden im Verein geeignete Partner für ihre Partie Schach. Kinder ab sieben Jahren (Übung macht ja bekanntlich den Meister); Elisabeth Pähtz wurde bereits ab ihrem fünften Lebensjahr gefördert.

 

Hannoversche Algemeine Zeitung von 5. September

 

Schachkönigin nimmt es mit 25 Gegnern auf


Europameisterin Pähtz spielt Simultanturnier in Berenbostel / So läuft ihre Karriere als Profispielerin

Von Stefan Dinse


Garbsen. Elisabeth Pähtz wird ihre Kontrahenten im Vorbeigehen schlagen. Das liegt bei einem Simultanschach-Turnier in der Natur der Sache, schließlich geht die Weltklassespielerin dabei von Brett zu Brett. Mit 25 Kontrahenten nimmt sie es am Sonnabend ab 13.30 Uhr in Garbsen gleichzeitig auf. Dass die Europameisterin im Schnellschach (15 bis 60 Minuten Bedenkzeit) und EM-Zweite im Blitzschach (15 Minuten Bedenkzeit) eine Partie verlieren wird, ist unwahrscheinlich. Aber darauf kommt es dem ausrichtenden SV Berenbostel gar nicht an. Anlässlich des 70-jährigen Bestehens freut man sich im Soziazentrum Bürgerpark auf einen Star der Szene.


Alle drei bis vier Tage zieht die 33-Jährige weiter. Nicht die Figuren natürlich, die huschen bei ihr nur so über die Felder, wenn es darauf ankommt. Vielmehr ist sie eine Weltreisende des königlichen Spiels. Zuletzt war die gebürtige Erfurterin in Indien, am Wochenende gewann sie ein Turnier in Stockholm. Aktuell ist die internationale Meisterin in fünf Ligen dabei: in Italien, Spanien, Rumänien, Frankreich und Griechenland. Sogar in der chinesischen Liga hat sie bereits gegrübelt. „Das Reisen ist Bestandteil meines Lebens, ich habe mich daran gewöhnt ", sagt Pähtz. So verdient sich die Heidelbergerin ein Grundgehalt, Prämien bei großen Turnieren kommen dazu. Elisabeth Pähtz ist die einzige Profi-Spielerin Deutschlands, seit 2005 ist sie hierzulande unangefochten die Nummer eins.


Auch in der Weltrangliste machte die Frau mit der stattlichen ELO-Zahl von 2513 jüngst einen großen Schritt. Sie rückte auf Position zehn vor und profitierte dabei von mehreren unerwartet schwachen Auftritten der vor ihr liegenden Georgiern Nana Dzagnidze. „Das war fast schon irrational, wie sie gespielt hat. Ich habe mich dennoch sehr gefreut. Platz zehn ist mein Minimalziel", sagt Pähtz. Die nächste Deutsche (Tatjana Melamed/ELO-Zahl 2381) liegt auf Platz 77.


Seit rund einem Jahr läuft es prima für die wandlungsfähige Pähtz, damals färbte sie ihr dunkles Haar blond. „Vielleicht bringt das Glück, ich lasse es jetzt jedenfalls so " , sagt sie lachend und räumt ein, vielleicht ein bisschen abergläubisch zu sein. Rational und kühl berechnend ist sie ohnehin nicht. Beim Abitur hatte sie in Mathematik große Probleme und sorgte damit wiederum für ungläubiges Kopfschütteln ihrer Lehrer: „Die haben das nicht verstanden, warum ich so gut Schach spiele, aber mit der Analysis und Geometrie nicht klarkomme. "


Pähtz gilt als eher intuitive Spielerin, sie hat zudem eine starke künstlerische Veranlagung. Sie singt hobbymäßig und spielt Klavier. Sich selbst bezeichnet Pähtz, die mit dem internationalen Meister Iart Luca Shytaj verheiratet ist, als sehr sensibel. Dennoch komme es vor, dass sie als arrogant wahrgenommen werde. Das habe jedoch nur mit der Psychologie zu tun, die eben zum Schach gehört: „Du musst Stärke demonstrieren. Sonst zerfressen dich die Gegner." Die WM-Dritte im Schnellschach ist sich sicher: „Würde ich den mentalen Aspekt verbessern, könnte ich noch einen Sprung machen. Das Psychologische macht 30 bis 40 Elo-Punkte aus. "


In Garbsen dürfte Pähtz recht entspannt sein. Der Kontakt kam über die Frauen-Bundesligaspielerin Iris Mai (Rotation Berlin/Elo-Zahl 1951) zustande, die dreifache DDR-Meisterin hat ein Zweitspielrecht und ist feste Größe beim SV Berenbostel in der vierthöchsten Klasse (Landesliga). „Iris ist gefährlich, sie hat mich schon geschlagen", erinnert sich Pähtz, die mit fünf Jahren angefangen hat. Sie würde gern noch in der klassischen Variante, also nicht im Blitz- oder Schnellschach, eine Medaille gewinnen. International, versteht sich. Auf dem Weg dahin macht sie praktisch im Vorbeigehen Station in Berenbostel. Diese Königin des Schachs dürfte ein seltener Gast bleiben.

 

  • Der Eintritt im Sozialzentrum Bür­gerpark (Immenweg 5) ist für Zuschauer frei. Auch eine Startgebühr wird nicht erhoben. Gespielt wird ohne Uhr, Berenbostels Vorsitzender Horst Furmann rechnet mit maximal vier Stunden Spielzeit. Hinterher wird beim SV noch gegrillt.
Umschau vom 18. April

 

Zweiter Platz für Berenbostel

 

SCHACH. In . der Landesliga besiegte der SV Berenbostel den SK Lehrte klar mit 5.5 zu 2.5. Die letzte Begegnung der Saison war zwar für beide sportlich bedeutungslos, wurde aber trotzdem engagiert geführt. Rene Kopmann konnte trotz reduziertem Material seine Gegnerin in ein Mattnetz verstricken, aus dem sie sich nur unter großem Materialverlust befreien konnte. Werner Szenetra griff beherzt an beiden Flügeln gleichzeitig an und siegte auch im großen Stil. Und da mochte auch Siggi Kalkofen nicht nachstehen, der in einer sehr verwickelten Partie den weißen Angriff zurück wies und siegreich zum Gegenangriff überging.


Mit diesen Siegen im Rücken sicherten Iris Mai, Thomas Sill und Marco Dittmann mit ihren jeweiligen Remis den Gesamtsieg vorzeitig ab. Kurios verlief die letzte Partei von Christian Schlingen-siepen, der einen zweizügigen Damengewinn übersah, aber trotzdem danach mit einer hochpräzisen Endspielleistung die Partie gewann einfach kann schließlich jeder.


Damit sicherten sieh die Garbsener den zweiten Platz in der Landesliga, ein Resultat, das alle Erwartungen deutlich übertrifft.


In der Bezirksliga verlief das Lokalderby zwischen der SG Garbsen/Marienwerder und der zweiten Mannschaft des SV Berenbostel dagegen dramatisch. Berenbostel konnte noch aufsteigen, aber Garbsen wollte sich nicht sang-und klanglos aus der Liga verabschieden und sportlich fair noch einmal alles geben.


Ralf Müller durchbrach mit seinem c-Bauern alle Verteidigungslinien von Hartmut Klemmt, 1 : 0 für Berenbostel. Der sehr kurzfristig eingesprungene Horst Furmann hielt dagegen dem Druck von Reinhard Laschke nicht stand: Ausgleich. Mit einem energischen Mattangriff brachte Kalle Ockels Berenbostel wieder in Führung. Nach einigen Remispartien an den anderen Brettern, schien die Lage für Andreas Berg schon hoffnungslos, sein Gegner Thomas Poeschel hatte schon einen Läufer mehr. Aber Bergs Bauern kamen immer weiter nach vorne und sicherten ein unverhofftes weiteres Remis.


Erst in der letzten Partie schaffte dann Dieter Stummeyer den Ausgleich für Garbsen. Damit verpasste Berenbostel zwar den Aufstieg, ist aber mit dem Saisonverlauf dennoch hoch zufrieden. Die SG Garb-sen/Marienwerder steigt dagegen in die Bezirksklasse ab.

 

Leinezeitung vom 17. April

 

Ein Leben für König, Dame und Bauer

 

Vor 70 Jahren wurde der Schachverein Berenbostel gegründet / Mitglieder feiern den Jahrestag und blicken auf wechselvolle Vereinsgeschichte

 

Berenbostel. Vor 70 Jahren - genau am 8. April 1948 - wurde der Schachverein Berenbostel von 19 Schachenthusiasten gegründet. Diesen Jahrestag haben die heutigen Schachspieler mit ihren Familien bei einer festlichen Kaffeetafel ausgiebig gefeiert. Trotz des guten Wetters waren zahlreiche Gäste erschienen, sodas's der Vorsitzende Horst Furmann etwa 60 Teilnehmer begrüßen konnte. Darunter selbstverständlich auch Lohar von Janta, der zu diesen Gründern zählt und seit dieser Zeit dem Verein die Treue hält.


Ehrenbrief für Lothar von Janta

 

 

Gratulant: Jörg Tenninger, der Stellvertreter des Präsidenten des Niedersächsischen Schachver-

bandes (links), überreicht Lothar von Janta den Ehrenbrief.

 


Jörg Tenninger, Vizepräsident des Niedersächsischen Schachverbandes, ließ es sich nicht nehmen, von Janta mit dem Ehrenbrief des Schachverbandes auszuzeichnen. Tenninger lobte auch die gute Spielatmosphäre des Vereins, der es trotz der Konkurrenz der nahen Landeshauptstadt schafft, einen qualitativ hohen Spielbetrieb anzubieten. Auch Horst Furmann wurde für sein unermüdliches Schaffen seit mehr als 40 Jahren für den Schachsport mit der Verbandsnadel in Gold ausgezeichnet.


Ortsbürgermeister Werner Baesmann zählte ebenso zu den Gästen und betonte, dass der Verein eine wichtige Rolle im sozialen Leben der Stadt spielt, und versprach, sich auch weiterhin für den SV Berenbostel einzusetzen. Das wurde mit besonderem Applaus aufgenommen. Ein Rückblick auf die wechselvolle Vereinsgeschichte rundete den gelungenen Nachmittag ab.


Und natürlich wurden auch noch einige Partien gespielt, denn wer einmal mit dem Schachvirus infiziert ist, der kann nicht anders - und das seit 70 Jahren.

 

Umschau vom 11. April

 

70 erfolgreiche Jahre beim Schachverein Berenbostel

 

BERENBOSTEL (es). Am 8. 1948 ist der Schachverein Berenbostel e.V. durch Heinrich Bremer gegründet worden. Der damalige erste Vorsitzende hieß Anton Freytag. Er beendete die Gründungsveranstaltung „... mit dem Wunsche für ein erfolgreiches und langes Leben dieses jüngsten Schachvereins". Dieser Wunsch hat sich nunmehr mit dem 70. Jubiläum des Schachvereins erfüllt. Aus diesem Grund gab es am Sonntag in der Begegnungsstätte „Sozialzentrum" Bürgerpark eine große Kaffeetafel. Dort hat der Schachverein seinen festen Spielort gefunden. Horst Furmann als derzeitiger Vorstand, Stellvertreter Michael Kennedy, sowie Ehrenmitglied Lothar von Janta freuten sich an diesem Tage auf viele Ehrengäste und Schachfreunde. Erwartet wurden der Ortsbürgermeister Werner Baesmann sowie der Bezirksvorsitzende Horst Schilling und Joerg Tenniger vom Niedersächsischen Schachverband.


Derzeit zählt der Verein 44 Mitglieder inklusive acht Jugendlicher. Auch die berühmte Iris Mai gehört dem Berenbosteler Schachverein an. 1986 erhielt sie von der FIDE den Titel Internationale Meisterin der Frauen. Für Mitte Mai wird die Schnellschach-Europameisterin Elisabeth Pähtz in Berenbostel erwartet. Es darf wohl mit Fug und Recht behauptet werden, dass dem postulierten Wunsch der Gründungsväter in vollem Umfang entsprochen wurde.


So ließ man das Jubiläum bei hellem Sonnenschein fröhlich angehen, weil auch die Zukunft des Vereins gesichert scheint. Für den Rückblick hatte Lothar von Janta anhand der Archivunterlagen eine Biographie des Vereins erstellt, die am Sonntag zur allgemeinen Ansicht auslag. Derzeit stellen die starken Spieler die erste Mannschaft in der Landesliga Süd und die zweite spielt in der Bezirksliga. Auf Kreisklasse agiert die dritte Mannschaft.

 

Jeden Montag ab 19.30 Uhr treffen sich die Freunde des königlichen Spiels in der Begegnungsstätte im Bürgerpark. Kinder ab sieben Jahren sowie Jugendliche sind dann von 17 bis 18 Uhr willkommen. Zu erreichen im Internet unter www. schachverein-berenbostel.de oder über Pressewart Heino Müller unter Telefon (05137) 981102.

 

Leinezeitung vom 11. April

 

Schachverein feiert 70-jähriges Bestehen


Schach. Am vergangenen Sonntag feierte der SV Berenbostel sein 70-jähriges Bestehen. Am 8. April 1948 wurde der Verein von 19 Schachenthusiasten gegründet. Mit dabei war auch Lothar von Janta, der zu diesen Gründern zählt und von Jörg Tenninger, Vizepräsident des Niedersächsischen Schachverbandes, mit dem Ehrenbrief des Schachverbandes ausgezeichnet wurde. Auch Horst Furmann wurde für sein unermüdliches Schaffen seit mehr als 40 Jahren für den Schachsport mit der Verbandsnadel in Gold ausgezeichnet.

 

Leinezeitung vom 16. März

 

Die Türme entscheiden die Schlacht


Schach. Das haben sie nicht einmal sie voraussehen können, die Landesliga-Akteure des SV Berenbostel: Nach dem 8. und vorletzten Spieltag stehen sie auf Platz zwei bestens da. Beim ESV Göttingen setzten sie sich mit 5,5:2,5 durch.


Der ESV bot nur sieben kluge Köpfe auf - diese Führung baute der sehr starke und druckvoll agierende Rene Kopmann aus. Er opferte einen Turm und setzte ebenso matt wie Ralf Müller. Der nutzte einen fatalen Turmzug des Gegners, der so die Verteidigung des Königs durch die Dame unterbrach; Müller setzte mit seinem Turm matt. Marco Dittmann opferte seinen schwachen Läufer und brachte in der Folge gleichsam einen Mattangriff zum Erfolg. Zwar verwechselte Werner Szenetra in einer kritischen Stellung die Reihenfolge der Züge und gestattete seinem Rivalen so noch ein Remis - durch die Unentschieden von Christian Müller-Dehn und Andreas Berg geriet der Gesamtsieg aber nicht mehr in Gefahr.

...
Der SV Berenbostel II kann den Aufstieg noch schaffen, er trennte sich vom SK Turm Hannover 4:4. Je ein Brett blieb unbesetzt. Michael Kennedy gewann gegen das sehr giftige Blackmar-Diemer-Gambit eine Qualität, musste sich aber mit einer Punkteteilung begnügen. Beim Stand von 3:4 hing all es von Florian Körber ab, der mit seiner Dame vorstieß und siegte.

...

Der SV Berenbostel III unterlag dem SC Stadthagen mit 3:5, beide Teams waren zu sechs, Hartmut Wieltsch gewann.

 

Leine-Zeitung vom 27. Februar

 

Vergeblich voll auf Angriff gesetzt

Berenbosteler verlieren ersatzgeschwächt mit 2,5 : 5,5

von Stefan Dinse

 

Schach. Nur sechs Akteure des Landesligisten SV Berenbostel haben dem zuvor sieglosen SC Wolfsburg die Stirn bieten können - und diese in tiefe Denkfalten gelegt angesichts der Tatsache, dass sie ein hohes Risiko eingehen mussten. Immerhin war ein 0:2-Rückstand aufzuholen. Das gelang den Gästen nicht, sie unterlagen mit 2,5:5,5. „Wir mussten bedingungslos auf Sieg spielen", kommentierte der Berenbosteler Pressesprecher Heino Müller.


Fünf Ausfälle zu verkraften
Insgesamt gab es fünf Absagen; Ersatzkraft Ralf Müller aus der zweiten Formation sorgte für eine Überraschung. Er gewann zwei Bauern und damit ein Turm- und Springerendspiel. Auch Siegfrid Kalkofen behielt die Oberhand. Er sah sich mit weißen Steinen der französischen Verteidigung gegenüber, die er sonst meisterlich selbst mit den schwarzen Figuren zu spielen versteht. Er band einen Läufer am Königsflügel und führte am Damenflügel einen Bauern zur Umwandlung. Das frühe Remis von Iris Mai hatte keine Auswirkungen. Marco Dittmann überreizte seine Partie, die er sonst sicher remis gehalten hätte, und verlor ebenso wie Rene Kopmann nach einem vergeblichen Qualitätsopfer. Die Berenbosteler fielen auf Position drei zurück.

...

Mit rund 100 bis 300 DWZ-Punkte waren die Gegner des SV Berenbostel II besser, der in Unterzahl angetretene SK Stolzenau setzte sich mit 4,5:3,5 durch. „Die Überlegenheit der Gäste von der Weser war drückend", berichtete Heino Müller, der nach fast sechs ereignisarmen Stunden an Brett eins ein Remis erreichte. Vier weitere Punkteteilungen gab es, besonders die von Michael Kennedy war turbulent. Er verlor zwar eine Figur, besaß jedoch mit einem Bauern auf der siebten Reihe noch einen Trumpf. Die Berenbosteler halten Tabellenplatz zwei vor der SVg Steinhude, die es gleichsam auf neun Zähler bringt.

...

Der SV Berenbostel III trat zu fünft beim SV Springe II an - der sieben Kräfte aufbot. Bei Beginn hieß es also 3:1 für die Gastgeber, die 4,5:3,5 siegten. Lothar von Janta sowie Hartmut Wieltsch entschieden ihre Duelle für sich. Manfred Menzler erreichte gegen einen erheblich stärkeren Gegner ein Remis. Alle Hoffnungen ruhten auf Horst Furmann - er übersah einen wichtigen Zug und verlor.

 

Leine-Zeitung vom 15. Februar

 

Schnell und gut gezogen

 

Foto: Jana Dehn   

Wohl und flink überlegt: Christian Müller-Dehn schafft

es zu Landesmeisterschaft

 

Schach. Dass er sich tatsächlich erstmals für die Landesmeisterschaft qualifizieren könnte, daran hat Christian Müller-Dehn vom SV Berenbostel nicht gedacht. Zumindest nicht während den Blitzschach-Partien bei der Bezirks -Einzelmeisterschaft in Hannover - bei jeweils nur fünf Minuten Bedenkzeit wäre das auch schlecht möglich gewesen. „Es freut mich natürlich riesig", sagte der Landesligaspieler. „Das zu schaffen, damit hatte ich nicht mehr gerechnet."


Müller-Dehn unterlag nur dem Gesamtsieger Alexander Izrailev (Hannover 96) und spielte dreimal remis - dem zweitplatzierten Felix Hampel (HSK Lister Turm) brachte er die einzige Niederlage bei. Im Duell mit Oleg Rohn vom Bezirksligisten SK Neustadt kam es zur Anwendung einer neuen Regel, die seit dem 1. Januar gilt: In arger Zeitnot ließ Rohn seinen König verbotenerweise im Schach stehen und zog eine andere Figur. Früher hätte er die Partie damit verloren, stattdessen bekam Müller-Dehn für diesen Fehler eine weitere Minute Bedenkzeit. Rohn unterlag, weil er schließlich die Zeit übersschritt.

 

Ludger Wiese von Kreisligist TuS Wunstorf beendete das Turnier auf Rang elf. Bezirksligist SK Neustadt entsandte einen weiteren klugen Kopf, hinter Rohn auf Platz 13 folgte Finn Krüger als 14. Der Berenbosteler Rainer Tensfeldt wurde 17.

 

sdi

 

Leine-Zeitung vom 7. Februar

 

Einsame Damen, vergiftete Bauern und schlechte Läufer

von Stefan Dinse

 

„Manchmal geht es im Schach zu wie im richtigen Leben - und eine Dame ohne Begleitung hat es sehr schwer." So launig hat Heino Müller, Pressesprecher des Landesligisten SV Berenbostel, die Niederlage von Siegfried Kalkofen kommentiert. Seine Königin sah sich in einem überaus ungewöhnlichen Endspiel einem Turm, Läufer, Springer sowie einem Bauern gegenüber - und musste die Waffen strecken. Die Berenbosteler schlugen die SVG Salzgitter gleichwohl mit 4,5:2,5. Ein Brett war gänzlich unbesetzt geblieben.

 

 

Sein Remis ist wichtig: Michael Grunwald grübelt für den SV Berenbostel II

 


Christian Müller-Dehn erobert Qualität und gewann sicher. Zeitgleich ließ Werner Szenetra zwei Freibauern unaufhaltsam marschieren, und Marco Dittmann demonstrierte die Überlegenheit eines „guten" Läufers gegenüber einem „schlechten" Läufer. Diese drei glatten Siege reichten zum Erfolg in den übrigen Partien wurden sicher Remis gehalten. Die Berenbosteler spielen nach diesem neuerlichen Erfolg weiter um Platz eins mit.

......

Der SV Berenbostel II wies auswärts den SV Gretenberg mit 4,5:3,5 in die Schranken. Andreas Berg bewies dabei eiserne Nerven und „wies kühl einen gegnerischen Angriff als unzureichend nach", wie es Heino Müller schön formulierte. Zudem erbrachte Ralf Müller den Beweis, dass man mit Eröffnungen aus dem 19. Jahrhundert noch heute punkten kann. Er setzte seinen Gegner dermaßen unter Druck, dass dieser in hoffnungsloser Lage die Zeit überschritt. Beim Stand von 4:3 machte Florian Körber mit einem Remis alles klar. Auch Michael Grunwald, Heino Müller, Uwe Daleszynski sowie Rainer Tensfeldt erstritten Unentschieden.

...
Lothar von Janta entscheidet
Mit nur sieben Akteuren bezwang der SV Berenbostel III in der Kreisklasse den SK Rinteln III. Dominik Sorgenfrei glich für den SV aus, Marvin Andermann gewann ebenso überlegen. Frank Andermann tauschte nach dominant geführter Partie fehlerhaft Figuren ab, was seine Niederlage einleitete - es hieß 3,5:3,5. Routinier Lothar von Janta setzte seinen Rivalen matt, nachdem der einen Springer eingestellt hatte.

 

 
Leine-Zeitung vom 24. Januar

 

Berenbosteler übersehen ihre Chancen

Landesliga-Topspiel bei 96 geht knapp verloren

von Stefan Dinse

 

Schach. Berührt - geführt, diese Regel gilt im Spiel der Könige nach wie vor. Selbst in den höheren Klassen kann es aber gelegentlich zu Fehlgriffen kommen. So hatte Siegfrid Kalkofen von Landesligist SV Berenbostel zuerst den Springer des Gegners ergriffen, den er mit seiner Dame zu schlagen gedachte - nahm dann jedoch seinen eigenen vor der Königin postierten Läufer zur Hand, mit dem er freilich gar nicht schlagen konnte. Es gab einen kurzen Protest nebst Regelkunde. Der sehr stark spielende Kalkofen durfte die Figur nehmen und gewann obendrein das Duell mit Stefan Vu Richter von Hannover 96. Zum Gesamtsieg reichte das aber nicht, die Berenbosteler unterlagen auswärts mit 3:5 und sind die Tabellenführung los.


Spitzenspieler Peter Radecke hatte wegen Eisregens nicht anreisen können, die Gäste waren ersatzgeschwächt. „Es war einfach ein unglücklicher Mannschaftskampf " , kommentierte Christian Müller-Dehn (Brett 5), der nach langem Kampf ein Endspiel verlor, in dem er besser stand. Er spielte in Zeitnot zwei ungenaue Züge, der Gegner wandelte zuerst einen Bauern um. „Dabei hätte ich mattsetzen können", räumte Müller-Dehn ein. Auch die internationale Meisterin Iris Mai (3) übersah nach Grünfeld-Indischer Verteidigung in besserer Lage im Endspiel eine Kombination des Gegners, die sie Dame oder Turm gekostet hätte. Mai gab auf.


Der in dieser Saison bisher ungemein erfolgreiche Werner Szenetra (7) verpasste einen Zwischenzug und unterlag in einem aussichtslosen Endspiel. Rend Kopmann sowie Christian Schlingensiepen spielten remis. Kurt Rychliks hatte den früheren Garbsener Daniel Schulz besiegt, bei den Berenbostelern war daher kurz Hoffnung aufgekeimt.

...

Der SV Berenbostel II bezwang die SVg Steinhude mit 6:2. Florian Körber entschied ein verloren geglaubtes Bauernendspiel gegen Jan Brauer für sich. In einer taktisch turbulenten Partie setzte sich am ersten Brett Marco Dittmann gegen Tobias Knoke durch. Michael Hauck überspielte am siebten Brett den Steinhuder Kraft Bauer und rückte mit seiner Dame vor. Uwe Daleszynski opferte einen Läufer für einen Königsangriff, den der Steinhuder Kai Mares nur unter Materialverlusten abzuwehren vermochte - das waren die drei Siege der Berenbosteler.

...

Das Kreisklassen-Derby zwischen der SG Garbsen/Marienwerder II und dem SV Berenbostel III endete 5:3 für die Hausherren. Arnim Bretschneider, Andreas Schubach und Gerald Nordmeyer setzten sich für die SG durch. Der SV war in Unterzahl, die Erfolge Lothar von Jantas und Hartmut Wietschs reichten nicht